Sorgsame Zucht und menschenbezogene Aufzucht unserer Knabstrupper

Knabstrupper - Die ehemaligen Fürstenpferde

Rasse: Leider gibt es den Knabstrupper in seiner Ursprungsform nur noch äußerst selten. Als diese Rasse in ihrem Herkunftsgebiet Dänemark vom Adel für den Kriegsdienst nicht mehr benötigt wurde (siehe Ursprünge), kreuzte man die unterschiedlichsten Pferderassen hinein - z.B. Kaltblüter, um sie für den Ackerbau geeigneter zu machen. Auch in Dänemark gibt es daher heute so gut wie keine echten Knabstrupper mehr. In Deutschland hat man in jüngster Zeit begonnen, mittels der wenigen hier noch vorhandenen reinrassigen Knabstrupper die Rasse in ihrer ursprünglichen Form zu erhalten, um sie vor dem endgültigen Aussterben zu bewahren. 

Charakter: Der Knabstrupper ist ausgesprochen intelligent und sehr lernfreudig, berühmt ist er außerdem für seinen Leistungswillen, seine Schnelligkeit und seine Ausdauer. Bedingt durch seine Intelligenz braucht er aber einen selbstbewußten Reiter, der mit ihm partnerschaftlich umgeht. Wenn man mit ihm umzugehen weiß, ist er geeignet für den gesamten Bereich von Hoher Schule bis zum Kinderpferd! Wer einmal einen "Knabbi" hatte, der liebt ihn! 

Ursprünge: Aufgund seiner Gelehrigkeit, Leistungsbereitschaft und Ausdauer wurde der Knabstrupper in Dänemark zunächst zur Verwendung in den Reitschulen des Adels ("Hohe Schule") und auch zum Einsatz als Offizierspferd im Kriegsdienst gezüchtet. Als Kriege nicht mehr zu Pferde geführt wurden, suchte man andere Einsatzmöglichkeiten: z.B. als Zirkuspferd (Gelehrigkeit), weiterhin aber auch für die "Hohe Schule" und zum Show-Reiten. Leider wurde allerdings zunehmend Fremdblut hineingekreuzt, um noch weitergehende Nutzungsmöglichkeiten zu erschließen. 

Farbe: Jedem Kind ist der Knabstrupper bekannt durch Astrid Lindgrens Buch "Pippi Langstrumpf": Pippis Pferd "Kleiner Onkel" ist ein Knabstrupper - seitdem weiß jedes Kind, Knabstrupper sind gepunktet ("getigert")! Dies entspricht den Tatsachen weitgehend, aber es gibt auch ganz normale Füchse, Rappen etc.. Unter den getigerten gibt es alle Übergänge zwischen Pferden mit einigen wenigen Flecken

(hier Silou)

über sogenannte "Schabrack-Tiger"

(hier Silou)

über sogenannte "Schabrack-Tiger"

(hier Big Boss Otto)

bis zu den Volltigern.

(hier Cindy mit Bolero)

Etwas nahezu Einzigartiges stellen die weißgeborenen Knabstrupper dar,

die weiß auf die Welt kommen und nicht
dunkel, wie jeder normale Schimmel.

Größe: Im Mittel ca. 155 cm. 

Verwendung: Verwendbar als Reitpferd vom Therapiepferd bis zur Hohen Schule (siehe auch "Ursprünge"). 

 

Unsere Knabstrupper: Unsere "Knabbies" werden ganz bewußt auf die Ursprungslinien gezüchtet, sehr menschenverbunden aufgezogen und erst nach ausreichender Kindheit auf der Weide schonend im Westernstil eingeritten.

© 2018 Dr. med. Ute Braun-Munzinger

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